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Freude pur: Der Mai macht´s!

Der Volksmund hat Recht. Der Mai macht alles neu. Er ändert unser Leben, weil wir den Winter endgültig verabschieden, und er gibt uns mit viel Licht, Farben und Heiterkeit neuen Schwung. Hallo, lieber Mai! Wärmende Sonnenstrahlen, bunte Blüten in sattem Grün und Hormone, die uns in Wallung bringen, sorgen für ein Plus an Vitalität, Lebensfreude und Zuversicht. Der Wonnemonat ist aufregend und interessant.

Wir haben auf den Mai gewartet. Maiglöckchen, Maibowle, Maischolle, die Mode wird bunter und luftiger, ein Feuerwerk der Farben sorgt für gute Laune, die Sonne lockt uns in die Biergärten und einige Feiertage werden innig begrüßt. Das Leben ist so verlockend. Der Mai erzählt auch viele schöne Geschichten.

Der Monat beginnt feuchtfröhlich mit dem "Tanz in den Mai". Er ist die moderne Form eines alten Brauches, dem Tanz in die Walpurgisnacht. Der Name ehrt die heilige Walburga, deren Gedenktag bis ins Mittelalter am Tag ihrer Heiligsprechung am 1. Mai gefeiert wurde. Nach einer Sage versammelten sich die Hexen auf dem Brocken im Harz.

Wir feiern die Nacht mit Bockbier. Der erste Maibock wird im niedersächsischen Einbeck gebraut. Die Erfindung des Starkbieres mit sechs Prozent Alkohol ist der Grund für die Eröffnung des ersten Hofbräuhauses 1591 in München. Eine schöne Tradition aus dem 16. Jahrhundert findet in der ersten Mainacht immer mehr Fans: Männer setzen ihrer Liebsten einen Maibaum vor das Haus. Es ist meist eine mit Schleifen geschmückte Birke. Sie charakterisiert ein Fruchtbarkeitssymbol.

Der erste Tag ist gleich ein Feiertag, der "Tag der Arbeit"! Je nach Bundesland hat der Feiertag eine besondere Bezeichnung. In Nordrhein-Westfalen ist er zum Beispiel offiziell ein "Tag des Bekenntnisses zu Freiheit und Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Völkerversöhnung und Menschenwürde". Der Tag erinnert an einen Streik von nordamerikanischen Arbeitern am 1. Mai 1886.

Mai ist ein besonderer und seltener Name, aber mit einem schönen Klang. Er ist die schwedische Form von „Maria“, bedeutet in Japan "Tanz", auf Arabisch "Regentropfen", "Blume" in der vietnamesischen und "Kojote" in der indianischen Sprache. Seine Namensgeberin ist die römische Göttin Maia, die Göttin der Magie.

Der fünfte Monat des Jahres im gregorianischen Kalender ist bekannt als Hochzeits-, Liebes-, Blumen- und Frühlingsmonat. Aber warum wird der Mai auch "Wonnemonat" genannt? Im 8. Jahrhundert führt Karl der Große den Namen “Wonnemond” ein (eigentlich althochdeutsch „wunnimanot“ = Weidemonat). Das Vieh wird jetzt wieder auf die Weide getrieben. Mit „Wonne“ hat der alte Monatsname also nichts zu tun.

Am 10. Mai ist Muttertag. Bereits die alten Römer und Griechen haben den Müttern ein Fest gewidmet. Aber so richtig gefeiert wird er zum erst Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA. Dort hat er seinen Ursprung in der Frauenbewegung. In Deutschland wird der Muttertag 1922 durch die Floristen mit dem Slogan "Ehret die Mutter" etabliert.

Der Donnerstag vor Pfingsten ist Vatertag. Deutschlands Männer gehen auf Tour und packen den Grill und süffige Getränke gleich mit ein. Bratwurst, Bier und Bollerwagen - viele Papas tun sich mal etwas Gutes. Übrigens: Vatertag ist immer an "Christi Himmelfahrt", einem gesetzlichen Feiertag am 40. Tag nach Ostern. Und der nächste Tag ist immer ein Brückentag. Der "Brummschädel" kann sich also erholen.

Und wie steht es mit den Frühlingsgefühlen? Die warmen Maitage locken nach draußen und machen Lust auf tausend herrliche Flirtereien. Denn steigende Temperaturen lassen die Hormone im Dreivierteltakt tanzen und können besonders zum Seitensprung verführen. Die Sonne sorgt durch die Produktion von Glückshormonen für eine Hochzeit vieler prickelnder Gefühle. Wir schweben auf „Wolke sieben“ und erleben Tage voller Sinnlichkeit. Frauen haben eine sexy Ausstrahlung und wollen erobern und erobert werden. Achtung: Seitensprung-Gefahr. Ein heißes Spiel mit dem Feuer der Liebe. Bleiben Sie artig, denn der Mai hat ja viele andere schöne Glücksmomente zu bieten.