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Chinesische Astrologie – die Lehre von den fünf Elementen

Wer sich mit der chinesischen Astrologie beschäftigt, stößt als Erstes auf sie: die Lehre von den fünf Elementen. Während in westlichen Kulturkreisen seit Empedokles die vier Elemente Wasser, Erde, Feuer, Luft sich durchsetzen konnten, benennt die griechische Astrologie gleich fünf Elemente: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Dabei handelt es sich um Sinnbilder, derer sich Gelehrte bedienten, um ihre Ideen verständlich zu machen. In diesem Sinne präsentieren sie die gesamte Ordnung des Kosmos und damit auch alles, was darin entsteht, geschieht und waltet.

Die fünf Elemente werden in der chinesischen Astrologie den seit alters her bekannten Planeten Jupiter, Mars, Saturn, Venus und Merkur zugeordnet. Zudem finden sie ihre Entsprechungen in den Geschmacksrichtungen sauer, bitter, süß, scharf und würzig. Darüber hinaus harmonisieren sie auch mit dem chinesischen Kalender, der in Perioden von 60 Einheiten eingeteilt ist.60 Jahre wurden so zu je 12 Holz-, Feuer-, Erde-, Metall- und Wasserjahren.

Chinesische Astrologie – Fünf Elemente als prägende Grundlagen

Auch Monate, Tage und Stunden wurden analog zu den fünf Elementen betrachtet. Dazu kommt, dass in China schließlich den ursprünglich nur vier bekannten Jahreszeiten eine fünfte Jahreszeit hinzugefügt wurde – nämlich die jeweils letzten 18 Tage der bekannten Jahreszeiten Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter. Selbst eine fünfte Himmelsrichtung gibt es – neben Osten, Norden, Westen und Süden – „die Mitte.“

Chinesische Astrologie und die Wirkung der fünf Elemente

Wer die fünf Elemente und ihre Wirkung auf die Menschen richtig interpretieren will, muss auch die Verhältnisse der fünf Elemente untereinander kennen. Denn auch diese fünf Elemente müssen sich – nach dem bekannten Prinzip von Yin und Yang – untereinander im harmonischen Gleichgewicht befinden. Deshalb gibt es auch zwei Kreisläufe, welche die fünf Elemente verbinden. Der erste Kreislauf erzeugt: Holz nährt das Feuer, woraus Asche entsteht, die zu Erde wird. Aus der Erde gewinnen wir Metall, das schmilzt, wenn es heiß wird – so wird es dem Wasser ähnlich, welches wiederum das Holz der Bäume nährt.
Neben dem erzeugenden gibt es den vernichtenden Kreislauf: Wasser löscht Feuer, Feuer schmilzt Metall, Metall zersägt Holz und Holz dringt in Form von Wurzeln in die Erde ein. Wasser begräbt die Erde unter sich.